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Ein Regionalpark im Fränkischen

Regionalpark Pegnitz-Rednitz-Regnitz

Lage und Umgriff

Die Kulisse des Regionalparks Pegnitz-Rednitz-Regnitz umfasst die vier Nachbarstädte Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach sowie Teilräume der angrenzenden Landkreise Erlangen-Höchstadt, Fürth, Nürnberger Land, Roth und Forchheim. Mehr als eine Million Menschen leben und arbeiten in diesem Raum. 

Der Regionalpark Pegnitz-Rednitz-Regnitz betrachtet einen Umgriff, der alle Gebietskörperschaften einschließt, die Mitglied in einem der drei in der Stadtregion organisierten Naherholungsvereine sind. Der Regionalpark will dazu beitragen, die auf lokaler Ebene seit vielen Jahrzehnten bewährten Aktivitäten der Naherholungsvereine in einen räumlich und konzeptionell übergeordneten Kontext zu stellen.

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Die drei Flüsse

Namensgebend für den Regionalpark sind die drei Flüsse Pegnitz, Rednitz und Regnitz. Pegnitz und Rednitz fließen in der Stadt Fürth zur Regnitz zusammen. Die Flusstäler sind Regionale Grünzüge, die die Städte als landschaftliche Qualitäten durchziehen und mit den Landschaftsräumen der Region verknüpfen. 

Der Regionalpark Pegnitz-Rednitz-Regnitz ist im Kern der Europäischen Metropolregion Nürnberg angesiedelt. Zehn Naturparke gibt es bislang in der Metropolregion, keinen jedoch im engeren Umfeld der Städteachse Nürnberg/Fürth/Erlangen/Schwabach. Der Regionalpark kann insofern einen wichtigen Lückenschluss im Netz der Naturparke der Metropolregion darstellen.

Die Landschaft

Die Landschaft im fränkischen Verdichtungsraum ist vielgestaltig und komplex. Ihr heutiges Erscheinungsbild ist das Ergebnis natürlicher Prozesse und eines jahrhundertelangen Einwirkens des Menschen.

Die wichtigsten Bestandteile lassen sich folgendermaßen beschreiben, gemeinsam ergeben sie das reiche Bild einer Kulturlandschaft von einmaligem Reiz.

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Die grüne Talachse
Pegnitz - Rednitz - Regnitz

Die Flüsse Pegnitz, Rednitz und Regnitz sind in einem naturnahen Zustand. Regelmäßig auftretendes Hochwasser führt dazu, dass die von ihnen gebildeten Täler grünlandgenutzt sind und zusammen mit einem schönen Baumbestand den Charakter weitläufiger parkartiger Auen besitzen.

Die großen Wälder

Zusammenhängende Waldgebiete auf sandigen Böden bestimmen das Bild vor allem östlich der Talachse. Sie unterliegen als Bannwälder einem besonderen Schutz und sind als „Steckerlaswälder“ im Bewusstsein der Menschen fest verankert.

Die romantischen Seitentäler und ihre Geländerücken

Nach Westen greifen die Seitentäler weit in den fränkischen Rangau, nach Osten in die Vor-Alb hinein. Sie verknüpfen die Siedlungsräume entlang der Regnitz-Rednitz-Achse mit weitgehend ursprünglichen Kulturlandschaften.

Der fischreiche Aischgrund

Seit dem Mittelalter wurden auf Grund der Fastenregel im Aischgrund Fischteiche für die Anzucht des Spiegelkarpfens angelegt –
ein besonders augenfälliges Zeugnis für eine kulturbestimmte Gestaltung der Landschaft.

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Die fruchtbaren Inseln

Menschlicher Witz und Verstand haben unter Nutzung der natürlichen Gegebenheiten Sonderkulturen hervorgebracht, welche in besonderem Maße das Bild der Landschaft und der Dörfer bestimmen.
Auf den Höhen um Kalchreuth wachsen die Süßkirschen. Blüte, Frucht und Herbstfärbung sind markante Zeugnisse dieser Kultur.
Im Knoblauchsland zwischen Nürnberg-Fürth-Erlangen werden Gemüse und Salat im Freiland und unter Glas angebaut.
Um Spalt stehen die Gerüste der Hopfenkulturen und die Häuser mit ihren gewaltigen Dächern, unter denen er früher getrocknet wurde.

Die neuen Seen

Das Projekt zur Überleitung von Überschusswasser aus Altmühl und Donau hat dem trockenen Franken drei neue große Seen geschenkt, inzwischen attraktive Anziehungspunkte für Wassersport und Erholung.

Die lebendigen Städte

Die Städte und Dörfer haben ihr ursprüngliches Gesicht wahren können. Sie zeugen im Original von ihrer reichen Geschichte, die ebenso vielgestaltig ist wie die Landschaft. Ihre mittelalterlichen Stadtkerne sind lebendige Zentren des Einzelhandels und der Gastronomie.

Das Netz der Erholungswege

Die wesentlichen Ziele können mit dem Fahrrad erreicht werden. Das Hauptwegenetz orientert sich an den Gegebenheiten der Täler.

Bildquellen

Hintergrund Seitenkopf: Luftbild Nürnberg, Hajo Dietz

[1]  Kartengrundlage: © Bayerische Vermessungsverwaltung

[2]  Hans auf Pixabay

[3]  qlenis auf Pixabay

[4]  Whisperingjane_ASMR auf Pixabay

[5]  Ted Browning auf Pixabay

[6]  Luftbild Nürnberg, Hajo Dietz

[7]  Frank Weyherter

[8]  Antranias auf Pixabay