Das Pumpspeicherkraftwerk Happurg ist wegen eines undichten Oberbeckens seit 2011 nicht mehr in Betrieb. Aktuell laufen unter der Regie von Uniper die Arbeiten zur Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit. Im Jahr 2028 sollen diese abgeschlossen sein.
Als „Grüne Batterie“ können Pumpspeicher wesentlich zur Energiewende beitragen. Aus der Perspektive des Regionalparks Pegnitz-Rednitz-Regnitz sind Pumpspeicherkraftwerke idealerweise mehr als nur technisch-funktionale Infrastruktureinrichtungen. Sie haben das Potential landschaftliche Anziehungspunkte zu sein und bieten die Chance, die Naherholung im Umfeld der Anlage mit ergänzenden Angeboten und Einrichtungen zu qualifizieren.
Um Perspektiven dieser Art auszuloten, hat der Förderverein Kontakt mit Uniper aufgenommen und das Interesse an einer Mitwirkung bei der landschaftlichen und gestalterischen Einbindung des Kraftwerks signalisiert. Entwickelt haben sich in der Folge erste gute Gespräche und ein Kontakt zur Gemeinde Happurg, die ebenfalls großes Interesse an einem kooperativen Vorgehen hat. Nächste Schritte sollen in gemeinsamen Gesprächen abgestimmt werden.