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Karpfenland Aischgrund

 Mit dem Aischgrund und seinen mehr als 7.000 Teichen erstreckt sich zwischen Bamberg, Nürnberg und Neustadt a.d. Aisch eine der größten Teichlandschaften Deutschlands. Bereits im Mittelalter wurden hier auf wasserstauenden Tonschichten Weiher zur v.a. Karpfenzucht angelegt. Seit März 2021 ist die traditionelle Karpfenteichwirtschaft in Bayern von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet.

 

 

„Jeder Amtmann soll auf unseren Landgütern Fischweiher halten, wo sie schon waren, ja er soll sie mehren, wo dies möglich ist, und wo früher keine waren, solche jetzt aber sein können, solle er sie neu anlegen.“

Karl der Große – Landgüterverordnung (um 800)

Schraegluftbild_Aischgruender-Karpfenlandschaft (Groß)
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Karpfenweiher-02_Pixabay_fietzfotos
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Mit dem Verein Karpfenland Aischgrund e.V., einem FLAG-Management und dem Kooperationsprojekt „TeichKulturPark“ bestehen Organisationen und Strukturen, die sich vorrangig um eine touristische Bespielung der Teichkulturlandschaft bemühen. Wünschenswert aus der Perspektive des Fördervereins ist es, diese Aktivitäten um Maßnahmen zur Qualifizierung der Naherholungsmöglichkeiten zu ergänzen.

Erste Gespräche in diesem Sinn hat der Förderverein zunächst mit dem Markt Weisendorf geführt, bevor der Fokus als Ergebnis eines Austauschs mit dem FLAG-Management im Karpfenland Aischgrund e.V. in der Folge auf eine grundsätzlichere Herangehensweise gelegt wurde. 

Entstanden ist schließlich eine Ideensammlung, in der der Förderverein eine Vielzahl an Möglichkeiten aufzeigt, wie die Karpfenweiherlandschaft erlebnisreich und informativ inszeniert werden kann. Die Konzeptideen wurden in der Mitgliederversammlung des Karpfenland Aischgrund e.V. am 12. Mai 2026 vorgestellt. Die Mitgliedskommunen des Karpfenland Aischgrund e.V. wurden eingeladen, gemeinsam mit dem Förderverein Perspektiven für konkrete lokale Umsetzungsprojekte zu entwickeln.

Beispiele aus der Ideensammlung des Fördervereins:

Bildquellen

Hintergrund Seitenkopf: Gerd Aufmkolk

[1]  Luftbild Nürnberg, Hajo Dietz

[2]  fietzfotos auf Pixabay