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Regionalpark

Pegnitz-Rednitz-Regnitz

Angestoßen durch den Nürnberger Landschaftsarchitekten Prof. Gerd Aufmkolk wurde im Jahr 2009 die Idee eines fränkischen Regionalparks im Umfeld der Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach geboren. Grundidee des Regionalparkgedankens ist es, die von Land- und Forstwirtschaft geprägte Kulturlandschaft als Bindeglied zwischen Stadt und Land für die Naherholung erlebbar zu machen.

Schnell hat sich ein kleiner Kreis an Interessierten und Verbündeten zusammengefunden, der die ersten noch groben Überlegungen zu einem konzeptionellen Grundgerüst weiterentwickelt hat. Inzwischen ist die Idee eines fränkischen Regionalparks in zahlreichen politischen Gremien und Fachkreisen vorgestellt. Etabliert für die Initiative hat sich die Bezeichnung Regionalpark Pegnitz-Rednitz-Regnitz.

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Ein Regionalpark im Fränkischen

Die Kulisse des Regionalparks Pegnitz-Rednitz-Regnitz umfasst die vier Nachbarstädte Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach sowie Teilräume der angrenzenden Landkreise Erlangen-Höchstadt, Fürth, Nürnberger Land, Roth und Forchheim. Mehr als eine Million Menschen leben und arbeiten in diesem Raum.

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Perspektiven

Der Regionalpark Pegnitz-Rednitz-Regnitz verfolgt das Ziel einer qualifizierten Naherholung im Umfeld der drei Großstädte Nürnberg, Fürth und Erlangen. Die Idee betrifft im Kern einen Verdichtungsraum, der an Bevölkerung und Siedlungsflächen wächst und weiter wachsen wird. Gerade in einer wachsenden Region müssen Prozesse der Siedlungsentwicklung und die Bewahrung von Freiraumqualitäten eng aufeinander abgestimmt werden. Die Konzeption des Regionalparks kann hierbei eine gute Orientierungshilfe sein.

Der Förderverein

Der Förderverein bietet den Kommunen innerhalb der Gebietskulisse des Regionalparks Rat und Unterstützung bei der Entwicklung von Naherholungsprojekten an. Ziel ist es, konkrete Projekte zu initiieren und hierfür finanzielle Mittel aus Förderprogrammen zu aktivieren.

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MORO Regionalparks

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) das MORO Regionalparks durchgeführt – ein Modellvorhaben der Raumordnung, bei dem der Frage nachgegangen wurde, wie Regionalparks als strategisches Instrument zur Freiraum- und Landschaftsentwicklung in Verdichtungsräumen beitragen können. Der Verein zur Förderung des Regionalparks Pegnitz-Rednitz-Regnitz hat als eine von sechs Fallstudien am MORO Regionalparks teilgenommen.

Bildquellen

Hintergrund Seitenkopf: RitaE auf Pixabay

[1]  Ted Browning auf Pixabay

[2]  Kurt Krömer

[3]  agl Hartz Saad Wendl / Geobasisdaten: GeoBasis-DE/BKG 2023